WordPress-Updates nerven? Warum eine Website ohne Plugins entspannter ist
Schon wieder ein Plugin-Update? Wenn dir das bekannt vorkommt, bist du nicht allein. Aktuelle Zahlen zeigen, warum eine Website ohne WordPress und Plugins einfach entspannter ist.
Das Problem sind die Plugins
WordPress selbst ist gar nicht das größte Problem. Aber kaum eine WordPress-Seite kommt ohne Plugins aus: für das Kontaktformular, den Cookie-Hinweis, die Bildergalerie, die Suchmaschinenoptimierung. Und jedes davon will regelmäßig aktualisiert werden.
11.334
neue Sicherheitslücken im WordPress-Umfeld im Jahr 2025 (Patchstack)
91 %
davon steckten in Plugins, nur 6 Lücken im WordPress-Kern selbst
+42 %
mehr Lücken als im Jahr davor
Das Sicherheitsunternehmen Patchstack beobachtet das WordPress-Umfeld jedes Jahr. Der Trend ist eindeutig: Es werden nicht weniger Lücken, sondern deutlich mehr.
Wer nicht sofort aktualisiert, hat ein Risiko
Eine Sicherheitslücke allein ist noch kein Drama, wenn schnell ein Update kommt und du es sofort einspielst. Genau da liegt aber der Haken.
46 %
der Lücken hatten noch kein Update, als sie öffentlich bekannt wurden
24 Std.
Innerhalb dieser Zeit wurde die Hälfte der gefährlichen Lücken bereits ausgenutzt
Wer als Selbstständige nicht täglich ins Dashboard schaut, kommt da kaum hinterher. Und selbst wer es tut, kann nichts machen, solange es noch gar kein Update gibt.
Je weniger Technik auf deiner Website läuft, desto weniger kann kaputtgehen.
Du hast genug von Updates? So läuft der Umstieg bei mir ab
WordPress-Seiten sind oft langsam
Neben der Sicherheit gibt es noch ein zweites Thema: Tempo. Google misst mit den sogenannten Core Web Vitals, wie schnell und ruckelfrei eine Seite für echte Besucher lädt.
46 %
der WordPress-Seiten bestehen diesen Test (November 2025)
63 %
sind es bei Drupal, über 70 % bei Wix und Squarespace
WordPress landet damit im Vergleich der großen Systeme auf dem letzten Platz. Das liegt nicht an WordPress allein, sondern an schweren Themes und vielen Plugins, die alle ihren eigenen Code mitbringen. Am Handy mit mobilem Netz merkt man das besonders.
Die Alternative: eine Website ohne Plugins
Es geht auch anders. Ich baue Websites mit Hugo als sogenannte statische Seiten. Das heißt: Die Seiten werden einmal fertig gebaut und dann als einfache Dateien ausgeliefert.
- Keine Plugins. Nichts, was ständig aktualisiert werden will.
- Keine Datenbank. Damit fällt eine typische Angriffsfläche weg.
- Schnell geladen. Die Seite ist sofort da, auch am Handy.
- Trotzdem selbst pflegbar. Auf Wunsch bekommst du eine einfache Oberfläche, in der du Texte, Bilder und Beiträge änderst.
Für wen sich der Umstieg lohnt
Ein Umstieg lohnt sich besonders, wenn
- deine Website vor allem informiert: wer du bist, was du anbietest, wie man dich erreicht,
- du keine Lust mehr auf Updates und Sicherheitswarnungen hast,
- deine Seite langsam ist oder sich veraltet anfühlt,
- du keinen komplexen Shop und keinen Mitgliederbereich brauchst.
Nicht jede WordPress-Funktion lässt sich eins zu eins übertragen. Darum schaue ich mir deine Seite vorher an und sage dir ehrlich, was geht.
Du erkennst deine Website wieder? Mehr zum Umstieg von WordPress
Mein Fazit
WordPress war lange die Standardlösung für kleine Websites. Aber für eine Seite, die einfach gut aussehen, schnell laden und Anfragen bringen soll, ist es heute oft zu viel Technik.
Eine schlanke Website ohne Plugins nimmt dir diese Sorgen ab. Du kümmerst dich um dein Business, deine Website läuft einfach.
Quellen
- Patchstack: State of WordPress Security in 2026. Aktualisiert am 25. Februar 2026.
- Roger Montti: Core Web Vitals Champ: Open Source Versus Proprietary Platforms. Search Engine Journal, 19. Dezember 2025 (Daten: HTTP Archive Core Web Vitals Technology Report, November 2025).
Schluss mit dem Update-Stress?
Schreib mir, wo deine WordPress-Seite gerade hakt. Ich schaue sie mir an und sage dir ehrlich, ob sich ein Umstieg lohnt.